Geldmarktnahe Fonds
Wenn man als Anleger eine sichere und dennoch flexible Finanzanlage im eher kurzfristigen Anlagebereich sucht, ist man sicherlich mit den Geldmarktfonds und im Speziellen besonders mit den Geldmarktnahen Fonds sehr gut bedient. Geldmarktnahe Fonds sind eine bestimmte Art von Investmentfonds und stellen eine spezielle Kategorie der Geldmarktfonds dar, welche ihr Kapital und Vermögen in Termingelder und Renten mit relativ kurzen Restlaufzeiten investieren. Der Anleger hat sowohl im Rahmen eines Investmentfonds-Sparplans als auch im Rahmen einer einmaligen Anlage die Möglichkeit, die Vorteile der Geldmarktnahen Fonds zu nutzen.
Im Unterschied zu den Geldmarktfonds legen Geldmarktnahe Fonds ihr Vermögen hauptsächlich in Rentenpapiere an, deren Restlaufzeiten etwas höher sind, als die Papiere der Geldmarktfonds. Die Restlaufzeiten betragen beim Investment der Geldmarktnahen Fonds durchschnittlich bis zu drei Jahren. Ansonsten investieren der Geldmarktnahe Fonds grundsätzlich in die gleichen Anlagen, wie es auch reine Geldmarktfonds durchführen.
Geldmarktnahe Fonds investieren ihr Vermögen hauptsächlich in fest- oder variabel verzinsliche Wertpapiere, Null-Kupon-Anleihen, Schatzanweisungen, Finanzierungsschätze, Pfandbriefe und Kommunalobligationen.
Auch die Anlage in Tages- und Termingeldern ist möglich.
Der Vorteil von Geldmarktnahen Fonds ist vor allem, dass diese aufgrund der relativ kurzen Restlaufzeiten der im Bestand befindlichen Papiere bei Zinsschwankungen dennoch sehr kursstabil bleiben. Es handelt sich also um eine sehr sichere Anlageform, was für immer mehr Anleger von Bedeutung ist.
Neben den Geldmarktnahen Fonds gibt es noch drei andere Arten von Geldmarktfonds. Dieses sind die reinen Geldmarktfonds, die Cash-Fonds und die Synthetischen Geldmarktfonds. Die reinen Geldmarktfonds investieren in die gleichen Produkte wie der Geldmarktnahe Fonds, jedoch haben die Rentenpapiere kürzere Restlaufzeiten. Die Cash-Fonds sind eine Unterart der reinen Geldmarktfonds und investieren mindestens 75 Prozent in Bankguthaben.
Gegenüber dieser Art von Geldmarktfonds hat der Geldmarktnahe Fonds den Vorteil, etwas höhere Renditen durch die im Fondsvermögen enthaltenen Rentenpapiere mit etwas längerer Laufzeit erzielen zu können.
Die Synthetischen Geldmarktfonds beinhalten auch langlaufende Rentenpapiere, und haben daher ein etwas höheres Risiko als der Geldmarktnahe Fonds.